„if we could start thinking with the universe,*

Buckminster Fuller 1969*​

 

Neue globale Zusammenhänge, der Wandel zu einer post-industriellen Gesellschaft und neue Herausforderungen im Umgang mit unseren ökologische Ressourcen sind Themen, die in unserem Jahrhundert drängend sind. Die Methoden und Bauformen unserer Vorgenerationen passen nicht mehr, wir sind hearusgewachsen wie aus alten Anzügen. Die Gesellschaft entwickelt sich weiter und wir sehen das als etwas positives. In dieser global verknüpften Welt sind wir mehr denn je gefordert unseren Blick zu erweitern. Mit einer generalistischen Herangehensweise sind wir in diesem Wandel auf der Suche nach neuen Ansätzen, neuen räumlichen Möglichkeiten, einer angemessenen architektonischen Sprache.

 

Es geht um mehr als reine Funktion, das Gebaute muss inspirieren, im Betrachter Emotionen hervorrufen. Der Raum will entdeckt werden, beim durchwandern allmählich seine Geheimnisse preisgeben und räumliche Situationen bilden, die der Menschen erobern kann. Ausgangspunkt jeder baulichen Maßnahme, sind dabei immer die Bedürfnisse von Menschen, seien sie faktischer oder spiritueller Natur. Einige davon sind alt, andere formen sich eben erst neu, und es ist an uns darauf zeitgemäße Antworten zu finden.

 

Der Entwurfsprozess selbst wird zu einem intensiver Austausch mit dem Nutzer, und zu einer ständigen Wechselwirkung zwischen entwicklung und überprüfung der Ergebnisse. Diese Vorgehensweise bereichert und verbessert den Entwurf mit jedem Zyklus. Im Vordergrund steht gleichermassen die direkte Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner und die Aufwertung Ihres räumliches Umfelds sei es künstlichen oder natürlichen Ursprunges, im Bewusstsein, das dieses ständig maßgebenden Einfluss auf uns Menschen hat,

 

Auf dem Weg zu neuen Lösungen, müssen Grenzen ausgelotet werden. Das bedeutet nicht immer alles einzureißen, oft haben kleine Veränderungen große Auswirkung, aber es verlangt immer Mut. Mut zu neuen Sichtweisen.

 

* “if we could start thinking with the universe,we would automatically avoid leaving out any strategically critical variables“,

Buckminster Fuller, 1969, Operating Manual for the Spaceship Earth, Carbondale

​christoph haas studierte Architektur an der TU Wien.  Während des Studium unterschiedlichste Arbeiten an Wettbewerben und kleineren Projekten mit Mark Gilbert und Mona El Kafif. 2007 Abschluss mit einer fächerübergreifenden Diplomarbeit zwischen Städtebau, Soziologie und Wohnbau.

 

Direkt danach Architekt bei Behnisch Architekten in Stuttgart, Mitarbeit an mehrern großen Wettbewerben, wie der neue Stadtverwaltung Rom, der Bahnhofcity Wien Südbahnof sowie Projektarchitekt an der Konzerthalle Venstpils. Wichtige Schwerpunkte dieser Arbeit lagen auf der sozialen Dimension der Architektur, das Verhältnis und der Umgang mit der physischen und sozialen Umgebung und eine frühe integration von nachhaltigen Konzepten in den Entwurfsprozess. Dabei vertieft sich ein schon im Studium gewonnenes Interesse für interdisziplinäre Zusammenhänge in der Architektur.

 

Rückkehr nach Wien,  für ein Jahr Architekt bei Moser Architekten mit Detailplanung der Fassade am Royal Palace Hotel Schönbrunn und andere ProjekteDanach Beginn der Arbeit bei  Delugan Meissl Asscoiated Architects. Projektarchitekt am Pflegewohnhaus Donaustadt und parallel an diversen anderen Projekten und Wettbewerben (z.B. Hyundai ADS, Wohnbau Alpenstrasse, Unicampus Krems). Ab 2014 partielle künstlerische, technische Oberleitung am Geriatriezentrum Donaustadt und Unterstützung der Ausführungsplanung vor Ort bis zur Projektfertigstellung.

2016 Gründung von Haas Architecture.

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